Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal Beschluss zur Neufassung der städtischen Jagdnutzungsanweisung

Betreff
Beschluss zur Neufassung der städtischen Jagdnutzungsanweisung
Vorlage
026/2019
Art
Beschlussvorlage Eigenbetrieb Forst

1. Jagderlaubnisscheine

 

Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes ist die Kontrolle und die Ausführung von Reparaturen an jagdlichen Einrichtungen künftig Aufgabe des Forstbetriebes.

Die Unterscheidung zwischen Hoch- und Niederwildrevieren wurde aufgehoben, weil Rotwild zunehmend in allen EJB vorkommt.

Zur Erzielung höherer Strecken wird die Begrenzung des Abschusses männlichen Wildes aufgehoben, sowie angesichts gestiegener Kosten für den JES ein Rabattsystem eingeführt.

 

 

2. Jagdgäste

 

Die Jagd auf Schwarzwild ist angesichts hoher Populationsdichten nicht mehr kostenpflichtig (Trophäenentgelt). Muffelwild ist aufgrund fehlenden Vorkommens nicht mehr enthalten und Damwild ist neu aufgenommen worden.

Die starke Vereinfachung der Entgelttabellen wurde durch die Erhöhung des Zulassungsentgeltes möglich.

 

 

3. Dienstaufgabe Jagd

 

Um die Dienstaufgabe Jagd zu erfüllen, ist ein hoher persönlicher Aufwand erforderlich (Ausrüstung).

Die bisher ersetzten Gebühren für den Jagdschein sind dabei nur ein geringer Teil. Es wurde in Anlehnung an eine entsprechende Regelung des SMUL (VwV Jagd) eine pauschale Aufwandsentschädigung, abhängig vom nachweisbaren Jagderfolg, eingeführt.

 

BGB, BJagdG, SächsJagdG, SächsJagd-VO

 

Der Betriebsausschuss des Eigenbetriebes Forstwirtschaft und Kommunale Dienste beschließt die Regelungen zur Durchführung der Regiejagd in den Eigenjagdbezirken der Stadt Zittau in der vorliegenden Fassung.

 

keine