Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal Beschluss zur Ausreichung eines rückzahlbaren Zuschusses an die Hillersche Villa gGmbH

Betreff
Beschluss zur Ausreichung eines rückzahlbaren Zuschusses an die Hillersche Villa gGmbH
Vorlage
033/2012/1
Art
Beschlussvorlage
Referenzvorlage

Die Hillersche Villa gGmbH ist bereit, ab 01.04.2012 die Trägerschaft des Projektes „EUROPERAdreiklang – Jugend musiziert für Europa“ zu übernehmen.

 

Der Trägerwechsel von dem Verein „Euroregionales Kulturzentrum St. Johannis Zittau“ kann nur erfolgen, wenn die Hillersche Villa gGmbH gegenüber der Sächsischen Aufbaubank und Ihrer eigenen Hausbank nachweist, dass die Zwischenfinanzierung gesichert ist.

 

Durch die Ausreichung des rückzahlbaren Zuschusses entsteht der Stadt Zittau ein entgangener Zinsertrag für die Zeit vom 01.07.2012 bis 31.12.2013 bei einem Durchschnittszinssatz von zur Zeit von 2,694 % in Höhe von rd. 3,3T€.

 

Die Hillersche Villa gGmbH hat auch beim Kulturraum Oberlausitz/Niederschlesien einen Antrag auf Liquiditätshilfe gestellt. Der Kulturbeirat hat dem Konvent für die Zustimmung eine positive Empfehlung ausgesprochen.

 

BGB

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau beschließt für diesen Einzelfall den Oberbürgermeister zu ermächtigen, der Hillerschen Villa gGmbH einen rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro als Liquiditätshilfe zur Zwischenfinanzierung des EUROPERAdreiklang-Projektes bis zum 31.12.2013 zu gewähren.

Der Zuschuss wird erst gewährt, nachdem die Hillersche Villa gGmbH die Übernahme der Projektträgerschaft durch die SAB bewilligt bekommen hat.

Der Zuschuss wird zinsfrei ausgereicht und aus der Rücklage finanziert. Die Ausreichung ist mit der Hillerschen Villa gGmbH schriftlich zu vereinbaren.

 

Der Zuschuss wird nur gewährt, wenn gemeinsam mit den anderen Beteiligten (Kulturraum, Hillersche Villa gGmbH) die gesamte Liquiditätshilfe gesichert ist.

Finanzielle Auswirkungen:

 

veranschlagt unter HH-Stelle

03000.70001

Belastungen im laufenden Jahr

80.000 € Rückzahlung am 31.12.2013

Belastungen der Folgejahre

2012: 1,1 T€   2013: 2,2 T€