Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal TOP Ö 11: gegen 18:00 Uhr Anfragen der BürgerInnen

-          Bürger Gullus und gleichzeitig Vertreter viele Geschäfte der Stadt hat Sorge, wie es hier weiter geht. Es sollen jetzt viele Baumaßnahmen anlaufen, so z. B. den Bau eines Kindergartens beim Emil, der Bau des Markt- und Rathausplatzes usw., wo demzufolge große Mengen an Parkplätzen wegfallen werden. Wenn so viele Parkplätze wegfallen, gibt es Überlegungen oder Konzepte, wie Ausweichvarianten geschaffen werden?

BM Hiltscher antwortet. Wir haben uns im Haushalt entschieden, den Markt- und Rathausplatz im Laufe dieses Jahres bereits im ersten Bauabschnitt anzugehen. Dabei ist der erste Bauabschnitt aus der Sicht der unmittelbaren komplexen Gestaltung des Platzes nicht relevant. Wir haben gegenwärtig im Zentrumsbereich und im unmittelbar angrenzenden Bereich (unmittelbar rechts am Außenring) eine Situation, wo die Auslastung der Parkflächen knapp über 50 Prozent liegt. Im Parkhaus Pfarrstraße sind bei der täglichen Auslastung im Schnitt 100 leere Parkflächen vorhanden. Wir reden auf dem Markt konkret über 42 Stellflächen. Auf dem Sandplatz ist ungefähr die gleiche Größenordnung. Beim Sandplatz gibt es klare Verrechnungen im Zusammenhang mit der Investition des Fachmarktcenters. Auf dem Fachmarktcenter selbst ist, wie im Gesamtverkehrsplan vorgesehen, eine größere Parkierungseinrichtung mit über 300 Stellflächen vorgesehen. Wir haben im Gesamtverkehrsplan und gegenwärtig auch in der unmittelbaren Planungsvorbereitung  das Problem Parkdeck im Bereich Baderstraße. Das sind auch wieder ca. 173 Parkflächen aus dieser Konzeption. Wenn man dies zusammenrechnet, kommen wir zu einer Zahl, wo wir klar und deutlich sagen können, dass wir selbst in diesen Parkierungseinrichtungen zielgerichtet Anwohnerparken mit vorsehen können.

Es gibt ein innerstädtisches Verkehrskonzept, ergänzt OB Voigt, und das Parkraumkonzept ist Bestandteil des innerstädtischen Verkehrskonzeptes. Für die Bauphase wird gegenwärtig an einem Parkraumkonzept gearbeitet. Dies wird zu Baubeginn fertig sein.

 

-          Bürger Schiermeyer gibt eine Anregung: Bei der Nachumgestaltung und Renovierung des Marktes bittet er darauf zu achten, nach Möglichkeiten Materialien und Pflastersteinen zu suchen, die geeignet sind, a gefahrlos für Frauen mit Stöckelschuhe rüber zu gehen; b Rollatoren und Kinderwagen und c Kaffeestühle drauf zu stellen, damit Gaststätten im Bereich des Marktes diese aufstellen können. Mit dem heutigen Pflaster dürfte dies kaum möglich sein.

Hier hat die Denkmalpflege ein entscheidendes Wort mitzureden, merkt OB Voigt dazu an. Die historische Situation, die wir im Bereich des Marktes und Rathausplatzes haben, werden wir beibehalten müssen.

 

-          Bürger Seifert vom LASEM möchte sich beim Stadtrat für den heute gefassten Beschluss bedanken. Er weist noch einmal besonders darauf hin, welch große Werbung es für die Stadt und die Region gewesen sei. Dies sei unbezahlbar. Er wünscht sich für die Zukunft, dass in Zittau weitere schöne Sportveranstaltungen durchgeführt werden können. Er denkt, dass die  Stadt und die Sportvereine dabei noch viel besser und erfolgreicher hier zusammenarbeiten könnten.

 

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