Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal TOP Ö 8: gegen 18:00 Uhr Anfragen der BürgerInnen

Stadtrat Gullus steht hier als Bürger und Vertreter aller Schüler und deren Eltern des Christian-Weise-Gymnasiums und als Mitglied der Schulkonferenz. Seit fünf Jahren kämpfen sie gemeinsam mit dem Direktor, Herrn Koß, um die Turnhalle des Gymnasiums. Mit Erstaunen muss festgestellt werden, dass als Standort für den Neubau, die Hauptturnhalle trotz der vielen Nachteile, bevorzugt wird. Dieses Thema wurde weder im Sportbeirat noch im Sozialausschuss und auch nicht im Stadtrat mitgetragen. Der Neubau der Turnhalle Schliebenstraße steht in den Sternen. Die Turnhalle Buschschule wird abgerissen. Zu diesem Sachverhalt hat er folgende Anfragen:

Was wird mit den Sportgruppen während der Bauzeit, und wie wollen Sie die fehlenden Kapazitäten für die Sportler ausgleichen? Was wird mit dem Verkehr an der Hauptturnhalle durch die unmittelbar angrenzende Fernverkehrsstraße?

Des Weiteren hatte er kürzlich die Ehre, in der Kreisauswahl im Handball in der Turnhalle auf der Kantstraße teilzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt regnet es, außerhalb und auch in der Halle. Die abgehangene Decke ist schon an manchen Stellen vermodert. Wann werden dort die notwendigen Reparaturen durchgeführt? Die Kanalisation vor der Halle ist verstopft, so dass das Wasser nicht abfließen kann. Können wir dort eventuell Sandsäcke deponieren, um eine Überflutung bei stärkerem Regen der Halle zu verhindern? Herr Böhm und ich haben vor längerer Zeit Vorschläge unterbreitet, wie wir den Einsturz unserer Stadt, wenn schon nicht verhindern, so doch verzögern können. Diese wurden nicht angenommen bzw. abgelehnt. Das Ergebnis Ihrer Politik sehen wir in der Böhmischen Straße und jetzt aktuell in der Inneren Weberstraße. In der Böhmischen Straße wird etwas gemacht, deswegen ist die Frage jetzt nicht mehr so aktuell. Die Böhmische Straße ist seit mehreren Jahren nicht befahrbar und wird Dank eines entstehenden Kaufhauses einer Lösung zugeführt. Wie sieht der Zeitplan für die Weberstraße aus?

 

Der Vortrag zu dem Thema „Hauptturnhalle“ ist von Anfang bis Ende unwahr, erklärt OB Voigt. Die Stadträte erhalten heute noch eine Information, was der Wahrheit entspricht. Die Böhmische Straße steht kurz vor einer Lösung und hat nichts mit dem Kaufhaus zu tun. Dazu wurde bereits im Stadtrat informiert, dass die Stadt alles veranlasst hat, damit eine baldmöglichste Befahrbarkeit in voller Breite gewährleistet ist.

 

Zum Zustand der Turnhalle auf der Kantstraße antwortet Herr Höhne. Es ist richtig, dass es massive Probleme mit dem Dach der Sporthalle in der Kantstraße gibt. Wir sind regelmäßig dran und führen Reparaturen aus. Leider mit wenig Erfolg, weil es eine recht schwierige Dachkonstruktion ist. Im Moment sind wir dabei, eine Ersatzlösung zu erarbeiten, in der wir prüfen, was dauerhaft gegen diese Schäden getan werden kann. Sobald fundierte Ergebnisse vorliegen, können sie separat auch vorgestellt werden. Was die Kanäle vor der Halle betrifft, ist jetzt nicht bekannt, dass dort größere Wassereintritte bei Regen von außen her waren. Er wird dies prüfen lassen, inwieweit Schäden bei dem Kanalsystem vorliegen.

 

Zum Sachverhalt Innere Weberstraße antwortet Herr BM Hiltscher. Er möchte zunächst aber an Stadtrat Gullus noch ein paar grundsätzliche Dinge sagen. Es ist richtig, dass Sie einen Vorschlag gemacht haben, wie man mit maroder Bausubstanz in der Innenstadt umgehen kann. Herr Böhm hat dies mit untersetzt. Wir haben damals klar und deutlich gesagt, dass es nicht geht. Wir können keinen Fonds bilden, den wir in Privateigentum einsetzen, um die Pflichten eines Eigentümers abzulösen. Wir können, wenn eine Gefährdung da ist, reagieren, und das haben wir getan. Jetzt zur Inneren Weberstraße: Dort haben wir seit einigen Jahren einen Eigentümer, der sich auch mit der ZSG bemüht hat, zwei Grundstücke zu sanieren, die städtebaulich mehr als wichtig sind. Die ZSG hat dort sehr viel Arbeit geleistet und diesen Eigentümer unterstützt. Er war auf einem guten Weg. Das Problem dabei ist, wenn die Dächer nicht mehr dicht sind und größere Schäden aufweisen, dauert es bei Starkniederschlag nicht lange, dann bricht das Bauwerk zusammen.

 

Weitere Wortmeldungen von Seiten der Bürgerschaft gibt es nicht, stellt OB Voigt fest.