Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal TOP Ö 9: Anfragen von BürgerInnen

Kai Grebasch, Vertreter der Bürgerinitiative „Die Retter des Zittauer Theaters“, stellt folgende Fragen:

Wie geht es direkt weiter? Im März entscheidet der Kreistag über ein, noch immer geheimes, Konsolidierungspapier, was dennoch jeder kennt. Wir wissen, dass das Zittauer Theater in dieser GmbH-Konstellation dabei am heftigsten bluten muss. In allen bisher geführten Gesprächen kam zum Ausdruck, dass sich die Stadt Zittau erst einmal bewegen muss. Wie steht es beispielsweise mit dem Kauf von Gesellschafteranteilen, um überhaupt erst einmal als Stadt Zittau wieder wahrgenommen zu werden?

 

Herr OB Voigt hatte ja bereits in seinem kurzen Bericht erwähnt, dass er bereit ist, im Rahmen seiner Kreisratstätigkeit sich dafür zu engagieren, dass der Vorschlag von Herrn Peuker, im Kreistag mehrheitsfähig wird. Dies würde dann bedeuten, dass die Stadt Zittau 25,1 % Gesellschafteranteile an der noch zu gründenden Theatergesellschaft Zittau hätte. Das wäre eine Größenordnung, wo wir dann unsere Einflussnahme geltend machen könnten und wo auch gewährleistet wäre, dass das finanzielle Potential, was wir durchaus bereit stellen, dann dem Zittauer Haus zu Gute kommen würde. Er hatte auch bereits erwähnt, dass er am Montag dem ÄR vorschlagen wird, dass der Stadtrat noch Anfang Februar in Klausur zum Thema „Theater“ gehen sollte, um im Februar eine Beschlusslage herbeizuführen, die den OB gegenüber dem Landkreis mit entsprechender Kompetenz ausstattet.

 

Herr Grebasch fragt nach, ob es denn überhaupt so schnell hinzubekommen sei.

 

Das ist die Frage, die zu beantworten ist, die er aber nicht allein beantworten kann, erklärt OB Voigt. Das Konzept darf so nicht im Kreistag beschlossen werden. Das würde bedeuten, dass das Zittauer Haus und damit auch die Stadt Zittau einen Verlust hinnehmen muss, der sicherlich nicht wieder rückgängig zu machen ist. Der OB Voigt hat sich ja im Aufsichtsrat dagegen entschieden. Der zuständige Ausschuss des Kreistages hat noch nicht abschließend beraten. Er hat gelesen und zurückverwiesen. Es muss alles dafür getan werden, dass die Idee von Herrn Peuker im Kreistag mehrheitsfähig wird. Es ist eine richtungsweisende Struktur, die eine Grundlage schaffen würde, was die Bildung eines Kulturraumtheaters betrifft.