Stadt Zittau - Bürgerinformationsportal TOP Ö 6: Bericht des Geschäftsführers der Gerhart-Hauptmann-Theater GmbH

Zum Tagesordnungspunkt sind anwesend: Herr Sawade und Herr Arauner, Geschäftsführer der Theater GmbH

 

Als Erster spricht Herr Sawade. Zunächst bedankt er sich für das Interesse, hier in diesem Gremium sprechen zu dürfen. Als Zweites bedankt er sich bei den Stadträten für die Entscheidung zum Sitzgemeindeanteil für die Theatergesellschaft. Darüber ist man froh, dass dieser Zankapfel vom Tisch ist und dass das Theater in der Lage ist, auf einen gesicherten Sitzgemeindeanteil der Stadt Zittau zu bauen. Weiterhin bedankt man sich bei der Stadt Zittau für die Sanierung des Theatergebäudes. Er weiß sehr wohl, dass es vielen Stadträten nicht leichtgefallen ist, die Sanierung in diesem Umfang zu begleiten. Er möchte in diesem Zusammenhang eine Einladung zur Führung in dem Theatergebäude an die Stadträte aussprechen, um bestehende Fragen Vorort erläutern zu können. Der Versuch des Dialoges wird als sehr wichtig und richtig gesehen.

In dem weiteren Bericht spricht Herr Sawade über die Historie des Gerhart-Hauptmann-Theaters Zittau und weiter über Themenbereichen, die die Fusion betreffen, die Tarifentwicklungen speziell hier die Haustarifverträge in Zittau und Görlitz, aber auch die jüngere Entwicklung zum Kulturraum. Dies geschieht hauptsächlich aus Zittauer Perspektive.

Eine besondere Bitte an die Stadträte wird geäußert, soweit der politische Einfluss möglich ist, darauf hin zu wirken, dass die Landesregierung die Kürzungen der Kulturräume, die sie zugunsten der Landesbühnen in Sachsen vorgenommen hat, im nächsten Doppelhaushalt 2013/2014 wieder zurücknehmen möge. Das ist nicht nur eine Bitte unseres Theaters, sondern es betrifft alle Einrichtungen des Kulturraums soweit sie in Zittau angesiedelt sind, so z. B. die Bibliothek Volkshochschule, Musikschule, und den Tierpark. Alle sind von diesen Kürzungen betroffen und allen schmerzt diese Kürzung.

Die Gesellschafter, der Landkreis und die Stadt Görlitz, haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen mit dem Ziel, über die Zukunft des Theaters zu beraten. Diese ist nunmehr soweit, dass ein Konsolidierungspapier vorliegt, was demnächst im Aufsichtsrat in die erste Verhandlung geht und danach den entsprechenden politischen Gremien vorgelegt wird.

 

Vom Verfahren her schlägt OB Voigt vor, dass Herr Arauner das Wort noch erhält. Hierzu besteht kein Widerspruch.

 

Herr Arauner bedankt sich ebenfalls, dass er heute hier sprechen darf, da es doch von Interesse, aber auch von der Sorge, für den Standort Zittau zeugt. In seinen Ausführungen erläutert er den Haustarifvertrag am Standort Görlitz und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Bis 2016 soll eine langfristige Perspektive, eine Angebotsstruktur erreicht werden, die eine stabile Finanzierung sichert und trotzdem möglichst viel Angebote erreichen soll. Das ist die Aufgabe dieser Arbeitsgruppe. Es soll versucht werden, dass beide Standorte produzierende Standorte bleiben. Wir wollen, dass die Angebote in allen Sparten erhalten bleiben und wir wollen, dass ein Angebot entsteht, wo an beiden Standorten in allen Sparten ein Spielplanangebot da ist, was eine komplette Theaterbespielung ermöglicht unter Einbeziehung aller Synergieeffekte. Das ist unser Ziel, erklärt Herr Arauner. Die Reduzierungen, die sicherlich notwendig sein werden, in der Fülle des Angebotes, werden auf alle zukommen. Der Grundsatz ist der Erhalt alle Sparten und aller künstlerischen wichtigen Elemente dieses Viersparten-Theaters. Dies sollte unser gemeinsames Ziel sein und man hofft auch, dass die Empfehlungen in den einzelnen Gremien dahingehen.

 

Wir sehen schon mit großer Sorge als Stadt Zittau, dass, was sich um die Theaterthematik entwickelt hat, was auch die Medien berichten, erklärt OB Voigt. Was heute hier berichtet wurde, klingt alles sehr optimistisch, dass es gelingen wird, die entsprechende finanzielle Einsparsumme innerhalb der Theater GmbH zu erbringen. Er weiß aber als Aufsichtsratsmitglied der Theater GmbH, dass es eine sehr schwierige Aufgabe sein wird. Er kennt aber auch noch nicht die Ergebnisse der Arbeitsgruppe. Wichtig für die Stadt Zittau ist, dass wir eine produzierende Spielstätte bleiben. Wir, als Stadtrat, haben per Beschluss im September gezeigt, dass wir trotz aller Haushaltsproblematiken zu dem Theater stehen, dass wir unseren vollen Sitzgemeindeanteil in Höhe 533 T€ langfristig zugesagt haben.

 

Fragen an die Geschäftsführer

 

Stadtrat Wolf bedankt sich zunächst bei allen Theaterschaffenden, egal in welcher Ebene, für die großen Leistungen. Zu Herrn Sawade möchte er ein paar kritische Anmerkungen machen. Er war heute in den Ausführungen gegenüber der Stadt Zittau sehr moderat. Er kennt andere Aussagen. Herr Sawade hat mit seinem Auftreten nicht immer die Leistungen gewürdigt, die wir als Stadt gebracht haben. Wenn heute eine erfolgreiche Bilanz gezogen wurde, sollte bedacht werden, dass wir als Stadt Zittau einen unwahrscheinlichen Beitrag auf verschiedensten Ebenen dazu geleistet haben. Was er nicht verstehen kann, dass Herr Sawade öffentlich proklamiert, dass die Stadt Zittau das Theater retten muss, in dem sie Gesellschafter werden muss. Als Erstes benötigt man dazu das Einverständnis der bestehenden Gesellschafter, ob die das überhaupt wollen. Darüber verfügt Herr Sawade gar nicht. Wir haben hier drei Gesellschafter. Wir, als Zittauer Teil, haben überhaupt nicht das Problem finanzieller Art. Das Problem liegt ganz woanders. Herr Sawade stellt sich immer nur hin, dass Zittau etwas tun muss. Stadtrat Wolf verwahrt sich dagegen sowohl als Stadtrat und auch als Kreisrat. Wir, als Stadtrat, werden alles unternehmen, dass das Theater uns erhalten bleibt und er ist voller Erwartung, was das Konzept hergibt.

 

Herr Sawade ist über die Ausführungen entsetzt. Er denkt, dass es seine Pflicht als Geschäftsführer ist, auch über Strategien für die zukünftige Gesellschaftsentwicklung nachzudenken. Dazu gehört natürlich auch zu fragen, ob es nicht Sinn macht, dass die Stadt Zittau langfristig Gesellschafter wird. Das ist nicht nur seine Idee. Diese Idee ist durchaus in der Stadt Görlitz geteilt, die immer sagt, wir beteiligen uns als Gesellschafter an der gesamten GmbH und finanzieren auch den Standort Zittau. Das ist eine politische Diskussion, wie man sie in Görlitz erleben kann. Er hat keineswegs das Gefühl gehabt, dass er der Stadt Zittau zu irgendeinem Zeitpunkt in den Rücken gefallen ist. Er weiß sehr wohl und kann genau bewerten, wie schwer die Finanzlage der Stadt Zittau ist und was die Stadt Zittau alles für das Theater getan hat.

 

Stadtrat Zimmermann bestätigt, dass sich auch bei ihm gewisse Unsicherheiten breit machen, vor allem im Zuge der Fusion, im Zuge der Kulturraumgesetzregelung, der Landesbühnenkürzungen etc. Da ist sicherlich der schwächste Partner der Produktionsstandort Zittau. Es gab im Stadtrat August abermals ein klares Bekenntnis mit einem Beschluss. Er glaubte herauszuhören, dass diese positive Einstellung der Stadt Zittau und des Stadtrates der Stadt Zittau zum Theater von der Theaterseite nicht immer im gleichen Maße auch so positiv gesehen wird. So hat er das Gefühl. Im Januar werden wir vom OB erfahren, wie seine Verhandlungen mit den Bürgermeistern der Nachbargemeinden bezüglich einer gemeinsamen Strategie der Finanzierung des Gerhart-Hauptmann-Theaters ablaufen wird. Im Hinterkopf haben wir schon das Ansinnen, eventuell auch noch einmal Anteilseigner der Gesellschaft zu werden. Es schwebt ja einigen Stadträte wieder vor zu favorisieren, wieder Gesellschafter zu werden. Da sind aber schon einige Fragen noch offen. Z: B. mit wie viel Prozent wäre es möglich? Wäre nach GmbH-Recht ein Minderheitenvotum möglich zugunsten eines Produktionsstandortes in Zittau? Denn nur dann macht es Sinn. Ein Kulturraumtheater geführtes Haus zu bespielen wäre nicht Sinn und nicht unser Ansinnen.

 

Herr Arauner erläutert die momentane Situation zur Finanzierung. Wenn wir überhaupt eine Chance haben, dann ist sozusagen, dass Mindestmaß, dass alle bei dem bleiben, was sie zahlen. Der Vorschlag, die Stadt Zittau könnte sich vorstellen, Mitgesellschafter zu werden. Das bedeutet, Mitgesellschafteranteile zu erwerben und auch den jährlichen Gesellschafterzuschuss zu geben. Je nachdem wie hoch er ist. Zum Beispiel: Die Stadt Görlitz hat bei einen Gesellschafteranteil von etwa 500 T€ zwei Sitze in dem insgesamt 7-köpfigen Aufsichtsrat. Da kann man sich ausrechnen, welcher Gesellschaftsanteil was bewirken würde. Die Frage ist jedoch, welchen finanziellen Spielraum der Einzelne hat. Weder der Landkreis, noch die Stadt Görlitz, noch die Stadt Zittau können über ein bestimmtes Maß an freiwilligen Aufgaben so ohne weiteres hinausgehen. Von Seiten der Geschäftsführung wäre es wünschenswert, wenn es eine Möglichkeit gibt. Jeder Euro, der zusätzlich in das System kommt, wird dazu führen, dass das Angebot stabiler und sicherer wird, in größerem Umfang erhalten werden kann. Jeder Euro, der aus der bestehenden Finanzierung abgesenkt wird, wird zu noch drastischeren Einsparungen führen, deren Ausmaß wir jetzt noch nicht darlegen können.

 

Stadtrat Johne bestätigt, dass es schön ist, dass voriges Jahr ein gutes Ergebnis eingefahren wurde. Dies ist Rückenwind für unser Theater. Die Probleme, die zukünftig vor uns stehen, da würde man nicht tauschen wollen. Unsere Sorgen, als Stadträte, gehen dahin, dass wir Angst haben, das unser Theater nur noch Spielstätte ist und keine Produktionen mehr hier statt finden. Bei bisherigen Versuchen ein Kulturraumtheater zu installieren oder Veränderungen herbeizuführen, stand immer die Schließung oder die Reduzierung des Angebotes in Zittau im Vordergrund. Wie will man das Problem mit den unterschiedlichen Tarifen lösen?

 

Herr Sawade antwortet: Die Roomingsituation des Theaters wäre natürlich: Wir finden ein Entgelt, ein Tarifsystem, beriebsintern, dass mit den Mitarbeitern einvernehmlich ausgehandelt wird. Dass von den zuständigen Gewerkschaften abgesegnet wird und dass es dem Theater möglich macht, unter den schwierigen Zuschussbedingungen ein künstlerisches Programm auf die Beine zustellen, dass keine Abstriche an keinem Standort nötig macht. Das Problem ist aber, dass wir hier im Bereich der Tarifverträge sehr unterschiedliche Interessenlagen haben und dass wir das deutliche Signal der Belegschaften haben, dass sie Erstens gleichbehandelt werden wollen und Zweitens nicht dauerhaft bereit sind, auf mehr als 10 % unter Fläche zu verzichten. Das ist momentan ein dynamischer Wert. Der bedeutet, dass Tarifsteigerungen sich innerhalb des Systems durchsetzen werden. Weitere Kostensteigerungen auf das Theater zukommen werden. Es ist, so denkt man bis 2016, dieses Ziel zu fixieren. Wir versuchen immer, den größtmöglichen Spagat zwischen den Belegschaftsinteressen und den Möglichkeiten zu finden, welches Angebot man noch mit dem sich reduzierenden Personalkörper realisieren kann. Wenn wir nicht irgendwann eine Zuschusserhöhung, auf welchen Weg auch immer, erfahren können, wird es bei steigenden Entgelten der Belegschaft zu künstlerischem Abbau kommen müssen.

 

OB Voigt unterbricht an dieser Stelle die Rednerliste, da es 18.00 Uhr ist und ruft den Tagesordnungspunkt „Anfragen von BürgerInnen“ auf.

 

Herr Hiekisch fragt:

- Bürger aus Zittau Ost, speziell aus der Kita, haben sich an ihn gewandt. Es gäbe große Probleme mit den dort zugezogenen Asylanten. Diese benutzen die Kita als Durchgangsweg, randalieren teilweise, wenn die Tore zugeschlossen sind. Ist das Thema bekannt?

Herr Pietschmann antwortet, dass dieses Problem überhaupt noch nicht bei uns bekannt ist, weder seitens der Polizei noch von Dr. Beer ist etwas angekommen.

 

Es wird geprüft, erklärt OB Voigt.

- Im Eingemeindungsvertrag Hirschfelde steht u. a. der Erhalt der Sportstätten. Wie ist der Stand u. a. zu den Turnhallen und bei der Faustballerhalle?

Die Sportstätten sind in Betrieb, erklärt OB Voigt. Diese werden entsprechend den Nutzungsverhältnissen in Stand gehalten.

Soweit bekannt ist, sind diese in einem desolaten Zustand, spricht Herr Hiekisch weiter. Damit liegt ein Verstoß gegen den Eingemeindungsvertrag vor.

Die Halle am Gelände des Faustballvereins ist keine Turnhalle, antwortet OB Voigt darauf. Es ist eine Stätte, wo Sport in eingeschränktem Umfang betrieben werden kann. Dort gibt es Auflagen, was nicht in diesem Objekt passieren darf. Das ist mit dem Verein abgestimmt.

- Am 24.02. fragte Herr Hiekisch den Oberbürgermeister nach seinen Tätigkeiten beim SSG zum katastrophalen UKW- und BVBT-Empfang. Wie ist der Stand hierzu? Was wird dazu unternommen?

Hierzu ist heute keine Antwort möglich, antwortet OB Voigt. Er hat es zwar im SSG angesprochen, muss dort aber noch eine Antwort anmahnen.

- B 99 Abzweig Wittgendorf/Drausendorf: Dort gibt es ein Streckengebot 70 km/h. Laut entsprechender Verwaltungsvorschrift hätte an der Kreuzung in Richtung Hirschfelde ein erneutes Streckenverbotsschild errichtet werden sollen. Warum steht dort noch nichts?

BM Hiltscher antwortet: Die B 99 ist eine Bundesstraße. Die Beschilderung ist durch das Straßenbauamt Bautzen so angebracht worden. Wir werden diesen Hinweis nachgehen, ob in dieser Richtung ein entsprechendes Wiederholungsschild nach der Einmündung beidseitig anzubringen ist.

 

Frau Fasler bedankt sich, dass die beiden Geschäftsführer der Theater GmbH heute hier eingeladen worden sind und sprechen durften. Sie bittet darum, vielleicht zu überlegen, dass die Stadt Zittau den Mut hat, wieder einen Gesellschafteranteil zu übernehmen. Sie fragt, wer ist in der Arbeitsgruppe seitens der Stadt Zittau vertreten, wenn die Ergebnisse vorgestellt werden?

 

In der Arbeitsgruppe ist die Stadt Zittau nicht vertreten, erklärt OB Voigt. Die Stadt Zittau ist im Aufsichtsrat vertreten. Der Gesellschafter hat die Besetzung der Arbeitsgruppe festgelegt.

 

Das allein reicht, um wieder Gesellschafter zu werden, ergänzt Frau Fasler.

 

Weitere Anfragen gibt es nicht und Herr OB Voigt geht zum Tagesordnungspunkt zurück.

 

Stadtrat Dr. Kurze liegt und man bittet ihm das nachzusehen, das Zittauer Haus mit seinem Ensemble näher am Herzen, als das Görlitzer. Aus den bisherigen Erläuterungen kann man erkennen, dass Einschnitte zu erwarten sind. Es wurde gesagt, dass der Zittauer Teil bis zum Zusammenschluss solide gelaufen sei. Wenn, aber der Zittauer Teil bisher solide gelaufen ist und auch jetzt im Zittauer Teil Einschnitte vorgenommen werden müssen, läuft da der Zittauer Teil jetzt nicht mehr so solide oder werden die Finanzen jetzt anders verteilt.

 

Wir haben zunächst gesagt, dass wir das Spartenweise betrachten wollen. Dies ist aber so nicht möglich. erläutert Herr Arauner. Die Sparten haben eine ganz andere Personal- und Kostenstruktur. Das Theater in Görlitz hat genauso solide gewirtschaftet, hat auch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen, wie das im Haus Zittau war. Beide Gesellschaften haben immer nur das ausgeben können, was sie auch vereinnahmt haben. Wenn wir heute von dem gemeinsamen Theater sprechen, dann bedeutet es auch, dass in dem Haus Zittau das komplette Angebot vorhanden ist. Es heißt, vom Schauspiel bis zum Tanztheater, Konzert, all das, was auch personal- und kostenintensiv ist. Durch den intensiveren Austausch, der auch das Theater in Bautzen mit einbeziehen wird, kommt man zu einem Ergebnis, wo der Zuschauer den Eindruck erhält, dass er alle Sparten erlebt und ein vollständiges Programm hat. Wir haben, das, was zur Verfügung für die Finanzierung steht, sorgsam kaufmännisch bei den einzelnen Sparten betrachtet und geführt und haben deshalb an beiden Häusern ein gutes Ergebnis.

 

Stadtrat Dr. Soukup bedankt sich ebenfalls, dass die Geschäftsführer da waren. Er plädiert für die Unterstützung des Landes aufgrund unserer strukturschwachen Region. Nicht im Raum möchte man die Worte von Stadtrat Wolf stehen lassen. Er hat Herrn Sawade immer als sehr sachlich, auf die Probleme hinweisend, erlebt. Er hat Zittau und Görlitz nicht gegeneinander ausgespielt. Kritisch möchte er aber erwähnen, dass man bei der Festveranstaltung des Theaters die Stadt leider übersehen hat. Er wünscht sich, dass die Stadträte zur Besichtigung eingeladen werden, anschließend vielleicht mit einem kleinen Bühnenprogramm. Er bittet die Fahne für beide Theater hoch zu halten. Wir brauchen sie und wir brauchen auch die Sparten.

 

Stadtrat Thiele möchte heute zum Anlass nehmen, den Menschen, die hinter den Kulissen stehen, zu danken. Er bittet den Dank auch an die Mitarbeiter weiter zu geben.

 

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor, stellt OB Voigt fest. Es ist deutlich geworden, dass es zu keiner Absenkung von Finanzmitteln kommen darf, wenn man hier keinerlei Abstriche vom Angebot hinnehmen möchte. Die Stadt Zittau hat in den letzten drei Jahren immer freiwillig den vollen Sitzgemeindeanteil entrichtet. Der Landkreis hat sich hier etwas anders verhalten. Er möchte auch den Dank an die gesamte Belegschaft der Theater GmbH aussprechen und man hofft, dass der Eindruck rübergekommen ist, dass der Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau hinter dem Theater steht. Herr OB Voigt bedankt sich für das Kommen der beiden Geschäftsführer.